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Herkunft des Namens Ostramondra

 

Der Name wechselte in der Geschichte. Von Monre, Munner, Oster Moner,  Monner ist die Rede oder noch früher auch von den beiden Monre, weil in den grauen Urzeiten nicht immer zwischen Großmonra und Ostramondra unterschieden wurde, was durchaus auch heute  häufig passiert. Die gängigste Erklärung besagt, dass der Name des Ortes  wie auch bei Großmonra vom Namen Mon ( Bach) abgeleitet ist. Bei Ostramondra handelt es sich offensichtlich um einen Doppelnamen. Ostra und Monra. Die Historiker gehen davon aus, dass es ursprünglich zwei Kommunen gab, weil auch zwei Kirchen gleichzeitig bestanden Fas waren die St. Pancratius und dieSt. Marienkirche (1712 am gleichen Ort neu erbaut) Der Name Ostra geht auf das slawische Wort Ostrov (Flussinsel) zurück. Das deutet darauf hin, dass es sich hier um eine slawische Ortsgründung handelt.(Siehe auch Ostra bei Dresden. Im 11. Jahrhundert von sorbischen Bauern auf einer hochwasserfreien Ebene an der Weißeritzmündung gegründet oder Ostra in der kuk Monarchie: Ungarisch Ostra, heute Uhersky´ Ostroh, früher auch Ostra, Ostrau, Ostrow). Liegt auf einer Insel in der Morava.

Ein weiterer Erklärungsversuch...

Der Name unseres Dorfes leitet sich vom dem der vor- und frühgeschichtlichen, mehr als 3000 Jahe altenMonraburg nahe der Ortschaft Burgwenden her. Da oft Herrschaftsverhältnisse und örtliche Gegebenheiten bei Namensgebungen Pate standen, der Name bezeichnet den Ort "Monner" östlich der Monraburg, ist diese Deutung nicht unwahrscheinlich.

Namensherkunft - Rettgenstedt

In den alten Fuldaer Urkunden von 860 und später wurden die Ortsnamen Ratingestete, Ratingestat oder auch Ratingestorff für den heutigen Ortsteil Rettgenstedt verwendet. Bei den Alten Germanen gab es den Thingplatz, wo sie ihre Rats- und Gerichtsversammlungen abhielten. Ein solcher Thingplatz befand sich auf dem beliebtenGartenberg  in Rettgenstedt. Auf den Thingplätzen wurde auch in nachgermanischer christlicher Zeit noch verhandelt, es wurde Recht gesprochen und Dorfangelegenheiten wurden beraten. "Rating" nannte man den Thingplatz. Die Chronisten gehen deshalb davon aus, dass die Bezeichnung des Versammlungsplatzes auf das Dorf übertragen wurde.