Die Schlosskirche Sankt Marien/Ostramondra

Die Schlosskirche Sankt Marien wurde 1711/12 neu erbaut und geweiht. Als Erbauer ist der damalige Guts-und Schlossherr Rudolf von Bünau benannt. Bünau der sich sein Leben lang mit Vorliebe dem Militär verschrieben hatte und es bis zum Oberst brachte, starb allerdings bereits im Jahre 1709 als Offizier während militärischer Auseinandersetzungen bei Brüssel im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1712). Er wurde in der Schlosskirche beigesetzt. Sein Bild ziehrt die Wand recht vom Altar. 
Nach der Überlieferung stand bis zum Neubau an gleicher Stelle die zum Rittergute gehörende Kapelle „beatae Mariae". Die Gemeinde hatte bis 1712 ihr Gotteshaus (Sancti Pancratii) am Friedhof.
In der Kirche befindet sich eine wunderschöne barocke Orgel, vermutlich aus dem Jahr 1742/1744, die im Jahr 2005/06 restauriert wurde; und so klingt sie, die Orgel.
Die Schlosskirche Sankt Marien hebt sich durch ihre barocke Üppichkeit hervor. Neben Orgel, Altar, Taufengel, nicht zuletzt durch die biblische Szenen darstellenden Decken -und Wandgemählte.
Allerdings nagt gerade an Letzteren der "Zahn der Zeit". Mit der begonnenen Sanierung des Daches wurde ein wichtiger Schritt zur Erhaltung dieses für Ostramondra einmaligen Kleinods und kunstgeschichlich bedeutenstes Bauwerk des Ortes getan.

Die letzte Dacherneuerung liegt 60 Jahre zurück Der damalige Pfarrer Ernst Strauch hat dazu für die Nachwelt niedergeschrieben, unter welchen schwierigen Bedingungen dies in der Nachkriegszeit erfolgte ist.

Lesen Sie hier seine Niederschrift.